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Veröffentlicht: 03.12.2010 unter SPD Harz

Kranzniederlegung und Gedenkstunde

Unsere Stadt ist reich an bedeutenden Persönlichkeiten. Eine solche ist Minna Bollmann, die am 31.01.1876 in Halberstadt geboren wurde. Minna Bollmann war bis 1896 als Schneiderin tätig. Seit 1905 gehörte sie der SPD an. Sie stammte aus einer sozialdemokratischen Familie. Ihr Vater hatte die SPD in Halberstadt mitgegründet. Ihre Schwiegermutter hatte schon zur Zeit des Sozialistengesetzes ihre Gaststätte für Versammlungen der Partei zur Verfügung gestellt. Zusammen mit ihrem Ehemann betrieb Minna Bollmann ab 1896 diese Gastwirtschaft („Bollmanns Gaststätte“) weiter. Auch zu ihrer Zeit war das Lokal Versammlungsort der örtlichen SPD. Minna Bollmann gehörte zu den ersten Frauen, die am 19. Januar 1919 in das deutsche Parlament, die Weimarer Nationalversammlung, gewählt wurden. 1920 führte sie die SPD-Liste des Wahlkreises „Regierungsbezirk Magdeburg“ bei den Wahlen zum Preußischen Landtag an und war bis 1933 Mitglied des Landtages. In Halberstadt war sie ab 1919 bis zur Machtergreifung der Nazis in der Stadtverordnetenversammlung. Nicht zuletzt auch durch ihren unermüdlichen Einsatz für die Interessen der einfachen Leute war sie über ihre Heimatstadt hinaus bekannt und eine gefragte Rednerin. Als ihr wegen Hilfe für Verfolgte und wegen ihres Widerstandes gegen das Naziregime Verhaftung und Folter drohten, setzte Minna Bollmann in der Nacht zum 9. Dezember 1935 ihrem Leben ein Ende.

Anlässlich des 75. Todestages von Minna Bollmann lädt der SPD- Ortsverein Halberstadt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, den 8. Dezember zu einer Kranzniederlegung und zu einer Gedenkstunde ein.

Die Kranzniederlegung findet um 15.00 Uhr auf dem Städtischen Friedhof Halberstadt (Treffpunkt: Haupteingang am Friedhof) statt. Auf der Gedenkstunde, die um 16.30 Uhr in „Bollmanns Gaststätte“, Bakenstraße 63, beginnt, wird vom SPD-Vorsitzenden Gerhard Miesterfeldt, dem Stadtrat und Mitglied der Historischen Kommission Sebastian Friese und der stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Christa Grimme, die Briefe von Minna Bollmann verlesen wird, an diese große Halberstädterin erinnert.

Veröffentlicht: 02.12.2010 unter SPD Harz

Kranzniederlegung und Gedenkstunde anlässlich des 75. Todestages von Minna Bollmann

Minna Bollmann 1919 als Abgeordnete der Weimarer Nationalversammlung

Minna Bollmann 1919 als Abgeordnete der Weimarer Nationalversammlung

Unsere Stadt ist reich an bedeutenden Persönlichkeiten. Eine solche ist Minna Bollmann, die am 31.01.1876 in Halberstadt geboren wurde. Minna Bollmann war bis 1896 als Schneiderin tätig. Seit 1905 gehörte sie der SPD an. Sie stammte aus einer sozialdemokratischen Familie. Ihr Vater hatte die SPD in Halberstadt mitgegründet. Ihre Schwiegermutter hatte schon zur Zeit des Sozialistengesetzes ihre Gaststätte für Versammlungen der Partei zur Verfügung gestellt. Zusammen mit ihrem Ehemann betrieb Minna Bollmann ab 1896 diese Gastwirtschaft („Bollmanns Gaststätte“) weiter. Auch zu ihrer Zeit war das Lokal Versammlungsort der örtlichen SPD. Minna Bollmann gehörte zu den ersten Frauen, die am 19. Januar 1919 in das deutsche Parlament, die Weimarer Nationalversammlung, gewählt wurden. 1920 führte sie die SPD-Liste des Wahlkreises „Regierungsbezirk Magdeburg“ bei den Wahlen zum Preußischen Landtag an und war bis 1933 Mitglied des Landtages. In Halberstadt war sie ab 1919 bis zur Machtergreifung der Nazis in der Stadtverordnetenversammlung. Nicht zuletzt auch durch ihren unermüdlichen Einsatz für die Interessen der einfachen Leute war sie über ihre Heimatstadt hinaus bekannt und eine gefragte Rednerin. Als ihr wegen Hilfe für Verfolgte und wegen ihres Widerstandes gegen das Naziregime Verhaftung und Folter drohten, setzte Minna Bollmann in der Nacht zum 9. Dezember 1935 ihrem Leben ein Ende.

Anlässlich des 75. Todestages von Minna Bollmann lädt der SPD- Ortsverein Halberstadt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, den 8. Dezember zu einer Kranzniederlegung und zu einer Gedenkstunde ein.

Die Kranzniederlegung findet um 15.00 Uhr auf dem Städtischen Friedhof Halberstadt (Treffpunkt: Haupteingang am Friedhof) statt. Auf der Gedenkstunde, die um 16.30 Uhr in „Bollmanns Gaststätte“, Bakenstraße 63, beginnt, wird vom SPD-Vorsitzenden Gerhard Miesterfeldt, dem Stadtrat und Mitglied der Historischen Kommission Sebastian Friese und der stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Christa Grimme, die Briefe von Minna Bollmann verlesen wird, an diese große Halberstädterin erinnert.

Veröffentlicht: 29.11.2010 unter SPD Harz

SPD Quedlinburg bietet Sprechstunde an

Zu einer Sprechstunde lädt die SPD Quedlinburg am kommenden Mittwoch, dem 1. Dezember ein. Von 13:30 bis 14:30 Uhr sind der SPD-Ortsvorsitzende Andreas Steppuhn und weitere Vorstandsmitglieder im SPD-Büro Zwischen den Städten 4 anzutreffen. Alle interessierten Bürge­rinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Veröffentlicht: 28.11.2010 unter SPD Harz

Wernigeröder Sozialdemokraten wählen neuen Vorstand

Turnusgemäß wählten die Wernigeröder Sozialdemokraten Ende November einen neuen Vorstand. Zuvor legte der alte und neue Ortsvereins- vorsitzende Ludwig Hoffmann in seinem Rechenschaftsbericht die Aktivitäten des SPD-Ortsvereins in den vergangenen zwei Jahren dar. Er sagte, dass als einzige Partei in der Stadt die Wernigeröder SPD mit dem öffentlichen Bürgerstammtisch ein seit nun 20 Jahren traditionelles regelmäßiges Diskussionsforum für politikinteressierte Bürgerinnen und Bürger anbietet. Dabei werden regelmäßig Politikfelder von der Kommune bis zum Bund angesprochen. Mit den “Bürgernachrichten”, die zweimal jährlich an alle Haushalte der Stadt verteilt werden, berichten die Sozialdemokraten auch außerhalb von Wahlkampfzeiten über die “große” und “kleine” Politik, laden zum Diskutieren und Mitmachen ein und sprechen Themen an, die in der aktuellen politischen Diskussion in der Harzstadt stehen. Reaktionen von Einwohnern auf Artikel in den Bürgernachrichten beweisen, dass darin tatsächlich auch heiße Eisen angepackt werden. Der SPD-Landtagskandidat und Wernigeröder Stadtrat Siegfried Siegel gab anschließend auf der Versammlung einen Überblick über die Arbeit der sozialdemokratischen Stadtratsfraktion, die die Arbeit des Oberbürgermeisters Peter Gaffert intensiv begleitet und unterstützt und eigene Initiativen einbringt, um Probleme in unserer Stadt besser lösen zu können. “Gerade Wernigerode steht im Vergleich zu vielen anderen Städten besonders gut da – und dafür gibt es Gründe, nämlich eine traditionell starke SPD”, lobte der SPD-Kreisvorsitzende Michael Schubert “die Arbeit der SPD-Fraktion, des Oberbürgermeisters und des engagierten SPD-Ortsvereins”.

Bild von links: Kevin Müller (Stellvertretender Vorsitzender), Siegfried Siegel (Beisitzer), Franziska Gruschka (Schatzmeisterin), Bernd-Uwe Wolf (Beisitzer), Ludwig Hoffmann (Vorsitzender), Ralf Mattern (Stellvertretender Vorsitzender), Regina Grothe (Beisitzerin), Rolf Harder (Beisitzer) und Peter Fröhlich (Beisitzer) – es fehlt: Julia Brandt (Beisitzerin).

Ralf Mattern

Veröffentlicht: 26.11.2010 unter SPD Harz

Langfristigkeit ist wichtig für den Erfolg bei der Bildungspolitik

Bildungspolitik war Thema der öffentlichen Mitgliederversammlung der SPD-Ortsvereine Aschersleben, Ballenstedt-Falkenstein/Harz und Seeland. Der Referent, Stephan Dorgerloh, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildung des SPD-Landesverbandes Sachsen-Anhalt diskutierte mit den interessierten Anwesenden und dem SPD-Landtagsabgeordneten Bernward Rothe vor allem über die Ziele und Ergebnisse des Bildungskonventes, bei dem er einer der beiden Moderatoren war.

 

Dorgerloh erläuterte, dass sich die über 100 Einzelempfehlungen des Konventes in drei große Themenkomplexe zusammenfassen lassen: Bildungsgerechtigkeit, Qualität schulischer Arbeit und demografische Zwänge. Im Bildungskonvent waren neben politischen Vertretern der Parteien auch gesellschaftliche Gruppen wie Gewerkschaft, Kirchen oder Schüler vertreten. Dieser Schulterschluss mit der Gesellschaft war Grundidee des Bildungskonventes, der von der SPD mitinitiiert wurde. Denn Bildungspolitik muss langfristig gedacht werden, um Erfolg zu haben. Da waren sich alle Anwesenden einig.

Eines der Ergebnisse im Bildungskonvent war die Öffnung des Schulsystems für längeres gemeinsames Lernen. Dies ist neben dem Anspruch auf Ganztagsbetreuung ein zentrales Element von zukünftiger Bildungspolitik: „Schule muss ein Ort sein, an dem Leben und Lernen zusammengehört“, so Stephan Dorgerloh.

„Bildung und Wissen sind die wichtigsten Ressourcen, die Sachsen-Anhalt hat. Wir müssen zu einer Chancengerechtigkeit auch in unserem Bildungssystem kommen, bei dem wir kein Kind zurücklassen!“, forderte SPD-Ortsvereinsvorsitzende Wiebke Neumann.