Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt erfolgreich weiterführen
Heute hat der Landtag die Große Anfrage „Schulsozialarbeit“ debattiert. Darin gab die Landesregierung ausführliche Antworten zur Situation der Schulsozialarbeit im Land Sachsen-Anhalt. So wurden mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) seit dem Schuljahr 2009/10 eine Reihe von „Projekten zur Vermeidung von Schulversagen und zur Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs“ finanziert.
Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter wurden an über 200 Schulen eingesetzt. Ihre Tätigkeitsfelder erstreckten sich auf die Beratung, Einzelfallhilfe, Elternarbeit und andere Formen der sozialpädagogischen Einflussnahme, die zur Prävention von Schulverweigerung und Schulabbruch beitrugen. Darüber hinaus boten Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter in Kooperation mit außerschulischen Partnern zusätzliche Lern- und Freizeitangebote für interessierte Schülerinnen und Schüler an.
Frauen sind nicht ein Viertel weniger wert – Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer
Katrin BuddeSeit 2008 wird in Deutschland der Equal Pay Day begangen, um auf die bestehenden Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern und deren Ursachen aufmerksam zu machen. Der Aktionstag markiert den Tag, an dem Frauen genauso viel Geld verdient haben, wie Männer bereits am 31.12. des Vorjahres. In diesem Jahr fällt dieses Datum auf den 21. März.
Frauen müssen in Deutschland demnach durchschnittlich knapp drei Monate (80 Tage) länger arbeiten, um die Gehaltsdifferenz von aktuell 22 Prozent auszugleichen. Das ist deutlich schlechter als der EU-Durchschnitt, der bei 17,1 Prozent liegt. „Das ist eine Ungerechtigkeit, die man unbedingt beseitigen muss“, erklärte Katrin Budde, SPD-Landesvorsitzende und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. „Frauen erreichen heute ebenso erfolgreich Berufs- und Bildungsabschlüsse wie Männer, häufig schneiden sie sogar besser ab. Aber auf dem Arbeitsmarkt werden sie ausgebremst. Sie verdienen weniger bei gleicher Arbeit, die sind oft allein für die Familienarbeit zuständig, ihr Erfolg in Studium und Ausbildung nicht in den Chefetagen wieder.“
SPD stellt Dirk Michelmann als Landratskandidaten vor
Liebe Genossinnen und Genossen,
die Verbandsversammlung des Ostdeutschen Sparkassenverbandes hat am 26.03.2013 den bisherigen Landrat des Harzkreises Dr. Michael Ermrich zum künftigen Geschäftsführenden Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassenverbandes bestellt. Dr. Ermrich soll sein Amt wahrscheinlich zum 1. Juni antreten. Innerhalb von drei Monaten wird dann ein neuer Landrat zu wählen sein.
Nachdem dazu schon im Januar bekannt gewordenen Informationen war das seither absehbar. In der SPD des Harzkreises ist in den letzten Wochen eine intensive Debatte geführt worden, wer sich für die SPD dieser Herausforderung stellen soll. Der Kreisvorstand ließ sich bei seiner Abwägung davon leiten, eine Person vorzuschlagen, die die für die Ausübung eines solchen Amtes erforderlichen fachlichen Voraussetzungen erfüllt, aber ebenso aufgrund ihrer Persönlichkeit, ihres Bekanntheitsgrades und ihrer Ausstrahlung in der Lage ist, die Wahl für die SPD zu gewinnen.
Diesem Grundanliegen folgend, hat sich der Kreisvorstand in seiner Sitzung am 26.03.2013 darauf verständigt, als SPD-Kandidaten Dirk Michelmann vorzuschlagen.
Dirk Michelmann ist Eigenbetriebsleiter der Kommunalen Beschäftigungsagentur Jobcenter Landkreis Harz und in dieser Funktion eine im Landkreis bekannte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens.
Sein Anliegen ist es, wirtschaftliche Entwicklung, sozialen Ausgleich und Bildung als Schlüsselthemen für alle gesellschaftlichen Schichten mit dem Selbstverständnis der SPD zu verbinden. Er ist bereit, für die SPD und in unserer Partei zu wirken und sich der Herausforderung zu stellen, gemeinsam mit Verstand und Leidenschaft für die Gestaltungsmöglichkeiten in einem l(i)ebenswerten Landkreis Harz zu kämpfen.
Gerade weil er in seiner bisherigen Arbeit die – auch durch die Agenda 2010 – eingetretenen Fehlentwicklungen auf dem Arbeitsmarkt bestens kennt, ist er auch in der Lage die nunmehr im SPD-Bundestagswahlprogramm dazu enthaltenen Forderungen überzeugend zu vertreten.
Zu seiner Person:
1967 Â Â Â Â Â Â geboren in Aschersleben
nach der Schulzeit Ausbildung zum Bergbaumaschinisten, Grundwehrdienst und Erlangung der Hochschulreife an der Bergakademie Freiberg,
1990-1995 Â Â Â Studium der Erziehungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle,
1995-1997 Â Â Â Sozial- und Jugendhilfeplaner beim Landkreis Quedlinburg,
1997-2004 Â Â Â Jugend- und Sozialamtsleiter beim Landkreis Wernigerode,
2000-2002 Â Â Â berufsbegleitendes Studium ‘Sozialmanagement’,
2005-2010 Â Â Â Eigenbetriebsleiter KoBa Wernigerode,
ab 2011Â Â Â Â Â Â Â Eigenbetriebsleiter KoBa Landkreis Harz.
Konfession: Â Â Â evangelisch
Der Kreisvorstand hat festgelegt, am 24.05.2013 einen außerordentlichen Kreisparteitag durchzuführen, wo (u.a.) Dirk Michelmann als Landratskandidat nominiert werden soll. Soweit sich dies bis dahin organisieren lässt, wird er sich auch in den Ortsvereinen vorstellen.
Und es soll nicht unerwähnt bleiben. Ich bin in den letzten Tagen von vielen aus unseren Reihen, aber auch darüber hinaus, ermuntert worden, doch selbst als Landrat zu kandidieren. Das mir entgegengebrachte Vertrauen hat mich schon nachdenklich werden lassen. Ich habe nach reiflicher Überlegung dann- angesichts der gefundenen Lösung -Â doch davon Abstand genommen, weil ich auch weiterhin dazu beitragen möchte, dass der Harz in der Landespolitik eine starke Stimme hat. Die Kandidatur von Dirk Michelmann findet meine uneingeschränkte Unterstützung. Ich bin zuversichtlich, dass es der SPD mit ihm erstmals gelingen kann, im Harz den Landrat zu stellen.
Mit herzlichen Grüßen
Ronald Brachmann
komm. Kreisvorsitzender
Bundestagskandidat übt scharfe Kritik an schwarz-gelben Landesregierungen in Bayern und Hessen wegen Klage am Länderfinanzausgleich

Halberstadt:  Der SPD Bundestagskandidat für den Harz und Aschersleben Mario Hennig hat scharfe Kritik an der Klage der schwarz-gelben Landesregierungen von Bayern und Hessen zum Länderfinanzausgleich geübt. “Dies ist eine Aufkündigungserklärung zum förderalen Sozialstaat, sagte Mario Hennig. Diese richte sich insbesondere gegen die ostdeutschen Bundesländer, wo die Lebensbedingungen teilweise weit hinter Bayern und Hessen liegen. Gerade Bayern vergesse dabei völlig, dass es gerade durch den solidaren Länderfinanzausgleich eine Entwicklung vom armen Agrarland zum reichen Industrieland nehmen konnte“, so Mario Hennig Zwar sehe der Bundestagskandidat kaum Erfolgsaussichten, diese Klage umzusetzen, dennoch sei der Entsolidarisierungsgedanke erschreckend. Dass diese Einstellung eine rein schwarz-gelbe Handschrift trage, zeige dass sich das sogenannte Geberland Baden-Württemberg, mit seiner grün-roten Landesregierung an solchen Spekulationen nicht beteiligt, sagte Mario Hennig. Für die Umsetzung reiche eine Klage nicht aus. Dies bedürfe der Änderung des Grundgesetzes und einer Zweidrittelmehrheit in der Länderkammer. Dies werde das Verfassungsgericht bestätigen, ist sich Mario Hennig sicher. Die verbalen Entgleisungen von Bayerns Finanzminister Söder, kommentierte Mario Hennig mit den Worten: „Das sagt alles über die politische Kultur in dieser Partei“.
100 Jahre warten? Nicht mit uns!
Die SPD Ballenstedt-Falkenstein fordert zum Equal Pay Day, die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen.
Zum diesjährigen Equal Pay Day, dem Tag für die Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, gibt es eine vermeintlich gute Nachricht: im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern um einen Prozentpunkt geschlossen und liegt nun bei 22%.
„Die verringerte Lohnlücke ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber er ist zu klein. Wenn weiterhin nur alle 5 Jahre die Entgeltunterschiede zwischen Mann und Frau um einen Prozentpunkt sinken, haben wir in über 100 Jahren unser Ziel erreicht: gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Solange können und wollen wir nicht warten. Deshalb entscheidet die Bundestagswahl im Herbst auch darüber, wie es bei der Lohnlücke weitergeht“, betont die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Wiebke Neumann.
Der Equal Pay Day 2013 findet am 21. März statt. Dieses Datum symbolisiert den Tag, bis zu dem Frauen jährlich mehr arbeiten müssten, um auf das Jahresgehalt ihrer Kollegen zu kommen. Die aktuelle Lohnlücke von 22% bedeutet: eine Frau verdient im Durchschnitt 78% von dem, was Männer verdienen. Das hat viele Gründe: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, Frauen arbeiten häufiger in schlechter bezahlten Berufen wie Pflegeberufen, Frauen arbeiten seltener in Führungspositionen. Die schlechtere Bezahlung wirkt sich später auch negativ bei der Rente aus.
Die Sozialdemokratie setzt sich seit 150 Jahre für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein. Der Mindestlohn muss kommen, um prekäre Beschäftigung überall zu unterbinden, von der besonders Frauen betroffen sind. Die neue rot-grüne Bundesregierung wird dafür sorgen, dass Familiengründung die Frauen nicht unfreiwillig in die Teilzeit drängt, die eigentlich Vollzeit arbeiten wollen. Dafür brauchen wir eine flächendeckende Kinderbetreuung und familiengerechte Arbeitszeitmodelle. Außerdem fordert die SPD schon länger eine Quote für Frauen in Führungspositionen, da die freiwilligen Verpflichtungen der Wirtschaft bisher keine ausreichende Wirkung gezeigt haben.
„Die Lohnlücke schließt sich nicht durch Sonntagsreden der Familienministerin, sondern durch Handeln. Und dieses Handeln werden wir als SPD umsetzen“, so Neumann abschließend.

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