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Veröffentlicht: 13.11.2014 unter SPD Sachsen-Anhalt

Gleichstellung von Frauen in vielen Bereichen ist noch lange nicht erreicht

budde2 150x200Heute hat der Landtag die Regierungserklärung der Landesregierung zum Thema „Sachsen-Anhalt auf dem Weg zu mehr Gleichstellung“ debattiert. Darin stellte die Gleichstellungsministerin Prof. Angela Kolb „Sachsen-Anhalt auf dem Weg zu mehr Gleichstellung“ vor. In über 200 Maßnahmen sollen in den fünf Handlungsfeldern Bildung, existenzsichernde Beschäftigung, soziale Gerechtigkeit, Partizipation und Antigewaltarbeit durchgeführt werden.

Dazu erklärte Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Wenn wir heute über Gleichstellung und Selbstbestimmung reden, reden wir nicht mehr von einem einzelnen singulären Ziel, von DEM großen Wurf, sondern wir reden über Frauen in vielen verschiedenen Lebenssituationen. Selbstbestimmung und Gleichstellung heißt Frauen in Führungspositionen zu bringen genauso, wie auf allen anderen Ebenen des Berufslebens Familie und Beruf unter einen Hut bringen zu können. Das heißt genauso die Einführung von Quoten wie eine gute Kinderbetreuung und ein Programm für Alleinerziehende – auch hier sind es vor allem Mütter. Und das heißt, ein Rückkehrrecht nach Teilzeitarbeit in eine Vollzeitstelle –für Frauen und Männer – wenn die Zeit einer intensiveren Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen vorüber ist.

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Veröffentlicht: 12.11.2014 unter SPD Harz

Harzer Sozialdemokraten gedenken dem 25. Jahrestag der Grenzöffnung in Stapelburg am 11. November 1989

Niederlegung eines Blumengebindes durch die Harzer Sozialdemokraten am Grenzdenkmal in Stapelburg

Vor 25 Jahren begann auch eine Partnerschaft der SPD im Harz. Nachdem zwei Tage vorher schon die Grenzen an den bisherigen Grenzübergängen öffneten, war es am 11.11.1989 in Stapelburg soweit, dass die Grenze geöffnet und ein provisorischer Grenzübergang über die Ecker eingerichtet wurde. Damals machten sich Sozialdemokraten aus Ost und West mit auf den Weg, die Grenze zu überwinden.

2014  wanderte nun eine Gruppe von der Harzlandhalle in Ilsenburg,  andere kamen aus Bad Harzburg, an die ehemalige innerdeutsche Grenze. Am  Grenzdenkmal legten die Sozialdemokraten gemeinsam ein Blumengebinde nieder, um dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ vor 25 Jahren zu gedenken und an das Leid zu erinnern, dass das Grenzregime den Menschen brachte. Im “Eckerkrug” waren es Erinnerungen an 1989 und auch die sich seither entwickelnde Partnerschaft von SPD-Mitgliedern, die  Wolfgang Kullig(Eckertal), Wilfried Obermüller (Ilsenburg) und  Ludwig Hoffmann (Wernigerode) beschrieben. In seiner Ansprache beschrieb der Chef der Harzer SPD den Mauerfall und die Grenzöffnung als einen Glücksfall der jüngeren deutschen Geschichte, nachdem sich die Menschen im Osten Deutschlands im Herbst 1989 erst in den Kirchen und dann auf den Straßen und Plätzen mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ auf den Weg machten, einen vormundschaftlichen Staat zu überwinden. Die DDR, wirtschaftlich am Ende und politisch nicht mehr handlungsfähig,  sei in wenigen Tagen wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen. Die Bürgerinnen und Bürger hätten dadurch unwahrscheinlich viel gewonnen, nicht nur die Reisefreiheit, sondern auch die Möglichkeit demokratischer Teilhabe und selbstbestimmter Lebensgestaltung.

Was in den 25 Jahren nach der Grenzöffnung im Osten Deutschlands und auch im Harz alles geschaffen wurde, sei eine einzigartige Leistung, die ohne die Solidarität der Westdeutschen nicht möglich gewesen wäre. Brachmann lag es deshalb am Herzen, bei dieser Gelegenheit sich stellvertretend bei den anwesenden Harzburgern Parteifreunden für die breite Unterstützung zu bedanken. Persönlich dankte er Wolfgang Kullig, der nach der Grenzöffnung wie ein „Wanderprediger“ durch die Orte des früheren Landkreises Wernigerode gezogen ist, um beim Aufbau von Ortsvereinen behilflich zu sein und sich bis heute bemüht, in guter Nachbarschaft die Zusammenarbeit zu pflegen. Kullig, in Eckertal zu Hause, entgegnete, dass die Grenzöffnung auch für ihn ein Gewinn gewesen sei. Bis dahin habe er, wenn er das Haus verlassen hatte, nur entscheiden können, gehst du links oder rechts rum. Durch die Grenzöffnung habe sich auch für ihn, der Harz in alle Himmelsrichtungen geöffnet und er habe die folgenden Begegnungen als wichtige Bereicherung empfunden.
Anschließend nahmen die SPD-Mitglieder an der offiziellen Feierstunde der Gemeinde Nordharz teil. Insgesamt verdeutlichte diese gemeinsame Würdigung die Freude über Freiheit, Demokratie,  aber auch eine  Verantwortung, gegenwärtige Aufgaben im Harz, in Deutschland und Europa im Miteinander zu lösen.

Veröffentlicht: 11.11.2014 unter SPD Harz

Kreisparteitag – neuer Kreisvorstand gewählt

SPD-Kreisvorstand 2014

Am 8. November wurde in Halberstadt ein neuer Kreisvorstand gewählt. Neuer und alter Vorsitzender ist Ronald Brachmann. Ihm zur Seite stehen Tobias Kascha und Kurt Neumann als Stellvertreter, Ralf Ridieger als Schatzmeister und Ute Fahtmann als Schriftführerin. Als Beisitzer wurden gewählt: Elke Stutzkowski, Andreas Steppuhn, Steffen Amerell, Birgit Voigt, Regine Feuerbach, Nadine Dannhauer, Kevin Müller, Mario Hennig, Katrin Bartsch und Michael Kröber. Die konstituierende Sitzung findet am 25. November statt.

Veröffentlicht: 06.11.2014 unter SPD Harz

„25 Jahre Sozialdemokratie im Harz“, Kreisparteitag

Zu einer Veranstaltung „25 Jahre Sozialdemokratie im Harz“ lädt der SPD-Kreisverband für Sonnabend, 8. November, um 9.30 Uhr in das Gasthaus Spiegelsberge, Spiegelsberge 5, in Halberstadt ein. Es sollen dabei Akteure der ersten Stunde gewürdigt werden. Rüdiger Fikentscher, erster und langjähriger Lan- desvorsitzender der Partei in Sachsen-Anhalt, wird an die Geschehnisse der damaligen Zeit erinnern.

Anschließend findet ab 11 Uhr ein Kreisparteitag statt. Es werden ein neuer Vorstand, sowie die Kreisschieds- und Revisionskommission neu gewählt. Als Gast wird die SPD-Landesvorsitzende Katrin Budde erwartet.

Veröffentlicht: 17.10.2014 unter SPD Sachsen-Anhalt

Als die Panzer schwiegen, war die Friedliche Revolution gewonnen

budde1 150x200In seiner heutigen Sitzung würdigte der Landtag von Sachsen-Anhalt in einer gemeinsamen Aktuellen Debatte aller vier Fraktionen. Darin erklärte Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion: „Fast genau auf den Tag vor 25 Jahren sind überall in der DDR Tausende Menschen auf die Straße gegangen, in Leipzig, in Halle, in Stendal, in Halberstadt oder in Magdeburg. Die Diktatur, das Unrecht, die Willkür, der wirtschaftliche Niedergang hatte sie in die Kirchen und auf die Straße getrieben. Eingesperrte, entmündigte Bürgerinnen und Bürger begehrten auf. Die Losung war: „Wir sind das Volk!“ Sie war nicht nur Ausdruck eines neuen Selbstbewusstseins, sie war ein Akt der Emanzipation.

Sie war auch politische Forderung. „Wir sind das Volk“, das hieß, wir wollten Demokratie und Volksherrschaft statt Willkür, (Unrechtsstaat) und Diktatur. Es war eine Befreiung, das laut zu sagen. Und hätten wir damals geahnt, was wir heute wissen, nämlich die Angst und die Ohnmacht des Systems gegenüber den Menschen, wir hätten es früher und lauter gerufen!

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